Folge #4 - Gelöste Cold Cases und moderne Genealogie (mit Natascha Pfau)
Shownotes
In dieser Folge nehme ich euch mit in die Welt der modernen Cold-Case-Ermittlungen. Gemeinsam schauen wir uns an, wie genetische Genealogie funktioniert, warum sie in den letzten Jahren für entscheidende Durchbrüche gesorgt hat und welche Möglichkeiten – aber auch Grenzen – diese Methode mit sich bringt. Schritt für Schritt begleite ich euch durch die Prozesse, die hinter der Aufklärung jahrzehntealter Fälle stehen. Anschließend wenden wir uns gemeinsam dem Fall Cornelia Pfau zu, die 1990 unter ungeklärten Umständen getötet wurde. Im Gespräch mit ihrer Tochter Natascha bekommt ihr einen persönlichen Einblick in die damaligen Ermittlungen, die Auswirkungen auf ihr Leben und die Frage, welche Hoffnung moderne forensische Ansätze heute noch geben können.
Danke Natascha für für deine Zeit! ❤️ Nataschas Facebookseite findet ihr hier: https://www.facebook.com/p/Wer-ist-der-Mörder-meiner-Mutter-61551245544100/?locale=de_DE
Danke euch fürs Zuhören 🫶🏼
Alle Fotos findet ihr immer einen Tag nach der Folge auf meinem Instagram-Kanälen @unsolved.podcast / @germantruecrime
Quellen: https://www.stern.de/panorama/verbrechen/stern-crime/interviews/cold-case-experte--wird-in-zukunft-noch-ein-mord-ungeklaert-bleiben--36149720.html https://guides.loc.gov/genetic-genealogy https://www.missingkids.org/blog/2025/the-little-girl-in-the-barrel-a-bear-brook-mystery-solved https://nashvillebanner.com/2025/07/17/dna-technology-solves-cold-case-nashville/ https://www.ksta.de/panorama/promis/cold-case-polizei-identifiziert-ermordetes-kind-4-nach-53-jahren-1081445 https://dnasolves.com/articles/arkansas-1977-charles-wallace/ https://www.nytimes.com/2025/09/29/us/yogurt-shop-murders-solved-dna.html https://www.nytimes.com/2025/05/10/us/jeanette-ralston-cold-case-murder-suspect.html https://dnasolves.com/articles/kay-medin-california-1993/ https://www.bbc.com/news/articles/ckg66zpnr5zo https://www.nytimes.com/2017/05/17/world/europe/moors-murders-ian-brady-myra-hindley-victims.html https://edition.cnn.com/2022/07/26/australia/australia-somerton-man-mystery-solved-claim-intl-hnk-dsthttps://www.abc.net.au/news/2020-12-23/claremont-killer-sentenced-for-murders-rape-and-sexual-assault/13007890 https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/37-jahren-ermittelt-mordfall-jutta-hoffmann-tatverdaechtiger-nach-92181619.html https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/urteil-im-bochumer-cold-case-prozess-100.html https://www.welt.de/vermischtes/article255855812/Verbrechen-Mysterioeser-Kriminalfall-YOG-TZE-nach-40-Jahren-geloest.html https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/yogtze-cold-case-hagen-polizei-anzhausen-siegerland-geloest-kriminalfall-e821319/?reduced=true https://www1.wdr.de/lokalzeit/verbrechen/mordorte/petra-nohl-koeln-tochter-cold-case-interview-karnevalsmord-100.html https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/spurdertaeter/audio-cold-case-cornelia-pfau-100.html .. und natürlich Primär-Quelle: Natascha :)
Transkript anzeigen
00:00:05: Es sind diejenigen, die noch immer damit leben müssen.
00:00:09: Und es sind diejenigen, die jeden Tag auf Antworten warten, die sich immer fragen, wer war das, was ist passiert.
00:00:18: Und oft wird es gar nicht wirklich als wichtig angesehen und auch schnell abgetan.
00:00:27: Und da muss einfach viel, viel mehr gemacht werden, viel mehr.
00:00:35: In unserem heutigen Zeitalter von Social Media und moderner Technik richtet sich die weltweite Aufmerksamkeit auf ein Thema, das lange im Schatten lag.
00:00:44: Die Aufklärung alter und gelöster Kriminalfälle.
00:00:47: Durch verschiedene Initiativen erleben wir eine neue Welle des Interesses an Gerechtigkeit und an den Geschichten, die dahinterstehen.
00:00:55: Diese Fälle berühren, weil sie zeigen, was Beharrlichkeit und moderne Technologie gemeinsam erreichen können.
00:01:01: Familien, die jahrzehntelang auf Antworten gewartet haben, erleben endlich Fortschritte.
00:01:06: Eine Frage, die ich mir selber häufig stelle, warum üben Code-Cases eigentlich so eine Fastenation auf uns aus?
00:01:12: Vielleicht, weil sie für offene Fragen stehen, für Lücken im System der Gerechtigkeit, die Menschen über Generation beschäftigen.
00:01:19: Doch im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig hat sich dieses Bild meiner Meinung nach geändert.
00:01:24: Durch neue, forensische Techniken und gezielte Ermittlungsstrategien werden alte Spuren, die schon lange zurückliegen, plötzlich wieder relevant.
00:01:32: Ermittlungsbehörden in den USA, Großbritannien, Australien und natürlich auch hier in Deutschland, mit zum Beispiel Carsten Bettels, haben spezialisierte Einheiten eingerichtet, die sich ausschließlich solchen Fällen widmen.
00:01:45: Diese Teams arbeiten nicht nur mit modernster Technik, sondern auch mit einem neuen Bewusstsein für ihre Verantwortung gegenüber den Opfern und ihren Familien.
00:01:53: Neben technologischen Fortschritten spielt auch der gesellschaftliche Druck eine große Rolle.
00:01:58: Dokumentationen, Podcasts und soziale Medien haben ein breites Bewusstsein geschafft und zeigen, dass Aufklärung nicht alleine Aufgabe der Polizei ist, sondern ein gemeinsames gesellschaftliches Anliegen.
00:02:16: Ich bin fest davon überzeugt, dass Menschen, die Gewaltverbrechen verüben, nie wirklich
00:02:20: ungestraft davon kommen.
00:02:22: Das Gericht mag sie freisprechen, aber ob es das
00:02:25: Gewissen ist,
00:02:26: Karma oder das Universum,
00:02:41: Die größten Fortschritte sind in der Forensik zu finden.
00:02:44: Genetische Genialogie, also die Kombination von DNA-Analyse und Ahnenunforschung, hat sich als entscheidendes Werkzeug etabliert.
00:02:52: DNA-Proben, die früher als unbrauchbar galten, lassen sich heute auswerten und führen oft zu klaren Identifizierungen.
00:02:59: So entstehen neue Anhaltspunkte, wo jahrzehntelang Stillstand herrschte.
00:03:03: Digitale Forensik und Datenanalyse ergänzen diese Entwicklung.
00:03:07: Ermittler überall auf der Welt können große Datenmengen miteinander verknüpfen, Verbindungen erkennen und Hypothesen überprüfen, die früher unmöglich gewesen wären.
00:03:16: Doch wie funktioniert diese Methode eigentlich?
00:03:18: Bei der genetischen Genealogie werden die DNA-Sequenzen verschiedener Personen miteinander verglichen, um ihre gemeinsame Abstammung zu bestimmen.
00:03:26: Ziel ist es, Verwandtschaftsbeziehungen zu erkennen, sei es um die Familiengeschichte zu erforschen oder um in forensischen Fällen die Identität unbekannter Personen zu klären.
00:03:36: Es gibt hierbei drei Hauptarten genetischer Tests, die dabei zum Einsatz kommen.
00:03:40: Der Y-DNA-Test, der Mitrokondriale DNA-Test und der Autosome DNA-Test.
00:03:47: Der Y-DNA-Test untersucht das Y-Kromosom, jenes Kromosom, das ausschließlich von Vätern an ihre Söhne weitergegeben wird.
00:03:54: Da es über Generationen hinweg nahezu unverändert bleibt, ist dieser Test besonders nützlich, um die väterliche Abstimmung nachzuvollziehen.
00:04:01: So lassen sich genetische Beziehungen zwischen Männern bestimmen, die denselben männlichen Vorfahren teilen.
00:04:07: Auch in der Forensik kommen sie zum Einsatz, etwa um männliche Verdächtige oder Opfer zu identifizieren.
00:04:12: Darüber hinaus nutzt auch die medizinische Forschung Y-DNA-Nalysen, um genetische Grundlagen bestimmter Männerkrankheiten zu erforschen.
00:04:20: Bei dem MC-DNA-Test, also dem Mitrokondrialen-DNA-Test, wird die DNA in den Mitrokondrien untersucht.
00:04:27: Mitrokondrien sind kleine Strukturen in unseren Zellen, die für die Energiegewinnung zuständig sind.
00:04:33: Diese DNA wird ausschließlich von der Mutter vererbt.
00:04:36: In forensischen Untersuchungen ist dieser Test besonders hilfreich, wenn nur stark degradierte oder sehr kleine DNA-Mengen vorliegen, etwa bei Jahrzehntealten überresten.
00:04:46: Auch in der medizinischen Forschung spielt die mitrokondriale DNA eine Rolle, zum Beispiel bei der Untersuchung von Krankheiten, die durch Defekte in den Mitrokondrien verursacht werden.
00:04:56: Der Autosome-DNA-Test, kurz AT-DNA-Test, betrachtet die Zweiundzwanzigkomosomenpaare, die nicht zu den Geschlechterkomosomen gehören.
00:05:04: Diese Komosomen werden als Autosomen bezeichnet und sowohl von der Mutter als auch vom Vater vererbt.
00:05:10: Durch die Analyse dieser DNA lässt sich die genetische Verwandtschaft in beiden Familienlinien, also mütterlich und väterlich, bestimmen.
00:05:18: Mithilfe von AT-DNA-Test können Verbindungen zwischen Geschwistern, Cousins, Cousinen und sogar weit entfernten Verwandten hergestellt werden.
00:05:26: Auch hier findet sich ein breites Anwendungsfeld.
00:05:29: Von der Ahnenforschung bis hin zur medizinischen Genetik etwa zur Erforschung komplexer Krankheiten, die durch das Zusammenspiel vieler Gene beeinflusst werden.
00:05:38: Für den genetischen Genealogietest wird zunächst eine DNA-Probe entnommen.
00:05:42: Das geschieht meist durch einen Wangenabstrich oder eine Speichelprobe.
00:05:46: Im Labor werden die DNA-Sequenzen ausgelesen und mit den Daten anderer Personen in genetischen Datenbanken verglichen.
00:05:53: Anhand gemeinsamer genetischer Marker oder sogenannte DNA-Abschnitte können Wissenschaftler feststellen, wie eng zwei Personen miteinander verwandt sind.
00:06:01: Diese Information ermöglichen es, Stammbäume zu rekonstruieren oder unbekannte Verwandte zu identifizieren.
00:06:07: In der Forensik kann ein solcher Abgleich sogar helfen, die Identität von Opfern oder Täter festzustellen, selbst Jahrzehnte nach einer Tat.
00:06:16: Genetische Genealogie ist ein faszinierendes und mächtiges Werkzeug, das Licht in Familiengeschichten bringt und Menschen mit ihren genetischen Wurzeln verbindet.
00:06:25: Die Genauigkeit hängt von der Qualität und Quantität der DNA-Proben ab und von der Größe und Zuverlässigkeit der Datenbanken, in denen die genetischen Informationen gespeichert sind.
00:06:35: Außerdem wirft die Nutzung solcher Daten ethische und datenschutzrechtliche Fragen auf, insbesondere wenn sie in der Kriminalistik verwendet werden.
00:06:43: Diese moderne Technik verbindet Wissenschaft, Geschichte und menschliche Schicksale.
00:06:48: Sie zeigt, wie unsere DNA Brücken schlagen kann, zwischen Generationen über Jahrzehnte hinweg und manchmal sogar zwischen Leben und Tod.
00:06:56: Doch wie bei jeder anderen mächtigen Technologie gilt, sie sollte mit Respekt, Verantwortung und Bewusstsein für ihre ganzen eingesetzt werden.
00:07:04: Eine große Zahl ungelöster Fälle konnte durch die genetische Genealogie aufgeklärt werden.
00:07:10: Neu entdeckte oder alte Beweismittel, darunter auch menschliche Überreste, können wissenschaftlich untersucht werden.
00:07:15: Die gewonnenen Daten werden dann mit DNA-Datenbanken abgeglichen, zu denen Menschen freiwillig ihre genetischen Informationen beigetragen haben.
00:07:23: So lassen sich zuvor unbekannte Mordopfer oder verstorbene Personen anhand genetischer Ähnlichkeiten zu registrierten Personen identifizieren.
00:07:31: Diese Technik liefert nahezu unfehlbare Hinweise darauf, wer eine Person war.
00:07:36: Sie kann langjährige mysteriöse Feller lösen und Angehörigen endlich Gewissheit verschaffen.
00:07:41: Ich habe euch heute einige Beispiele mitgebracht, die im Jahre twenty-fünfundzwanzig genau so gelöst wurden.
00:08:04: Vor über vierzig Jahren, im Jahre nixundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:08:21: Im Jahre two-tausend fand man ein weiteres Fass mit zwei weiteren vermutlich ermordeten Mädchen ganz in der Nähe des ersten Fundorts.
00:08:28: Bis zum Jahre zwei-tausend neunzehn konnte die Polizei die Taten mit dem Serienmörder Terry Rusmosen in Verbindung bringen.
00:08:35: Drei der vier Opfer wurden identifiziert.
00:08:37: Es handelte sich um Terrys frühere Partnerin, Mary-Lise Honeychurch, so wie ihre Töchter Sarah McWaters und Mary Vaughn.
00:08:44: Das vierte Opfer, das von der Polizei und Medien The Middle Child genannt wurde, blieb lange namenslos.
00:08:50: Im September, so vor wenigen Wochen wurde schließlich ihre Identität enthüllt.
00:08:56: Ihr Name war Rhea Rasmussen.
00:08:59: Sie war etwa neun Jahre alt, als sie starb und war die Tochter von Terry.
00:09:03: Cold Case Investigators in New Hampshire have a major update in the infamous Allentown Murders.
00:09:09: It's a case our Bob Ward has covered for decades and featured as part of New England's unsolved.
00:09:14: Four people were found dead in Bearbrook State Park.
00:09:17: Boston twenty-five News Reporter Ellie Muriel live in New Hampshire now.
00:09:21: Ellie, we're now learning the last known victim's name.
00:09:26: Her name is Rhea Russ Musson.
00:09:28: Investigators say she is just one of four victims who were murdered here in New Hampshire.
00:09:35: Das Unternehmen Firebird Forensics und das DNA Doeproject analysierten genetisches Material und konnten die Überreste mit einem der Entführungsopfer von Rasmussen in Verbindung bringen.
00:09:46: Im Entweck waren es Haarproben, die dann bestätigten, dass Rhea Rasmussen die biologische Tochter von Terry war.
00:10:06: Die Polizei stellte schnell eine Verbindung zu James Cheffer her, der damals bereits in Kentucky wegen der Entführung und des Angriffs auf eine Jugendliche inhaftiert war.
00:10:21: Cheffer hatte in den Haus in dem Haus gewohnt und gestanden, zwei Sexarbeiterinnen ermordet zu haben, die er als Sheila und Little Bit kannte.
00:10:29: Doch ihre wahren Identitäten blieben lange unklar.
00:10:33: Im Juni, in den letzten Jahren gelang es dem Metropolitan National Police Department, einer der Frauen eindeutig zu identifizieren.
00:10:40: Schieler war in Wahrheit Schieler Cummings, dringendzwanzig Jahre alt, aus der Kleinstadt Elgin in Illinois.
00:10:47: Sie war in hier als vermisst gemeldet worden.
00:10:50: Der Fall wurde dank Social Media wieder aufgenommen, nachdem Schieler's Tochter auf einen Online-Artikel gestoßen war und vermutete, dass ihre Mutter das unbekannte Opfer sein könnte.
00:10:59: Mit Hilfe genetischer Tests und DNA-Vergleiche konnte die Verwandtschaft wissenschaftlich bestätigt werden.
00:11:05: Leider ist die Identität von Little Bits, wie der Täter sie nennt, weiterhin unbekannt.
00:11:12: Sie hat sechs Metro-Polize identifiiert, einer der zwei Frauen.
00:11:15: In einem double Homicide-Kassel war sie Sheila Cummings aus Illinois.
00:11:19: Die Polizei hat James Schafer verabschiedet.
00:11:22: Sie hat sie verabschiedet.
00:11:25: Sie hat sie verabschiedet.
00:11:33: Sie hat sie verabschiedet.
00:11:35: Sie hat sie verabschiedet.
00:11:44: Im Juni, hier wurde in Fairfax County in Virginia ein kleiner Kinderkörper in einem Bach gefunden.
00:11:51: Ermittler stellten fest, dass das Kind an stumpfer Gewalteinwirkung gestorben war, höchstwahrscheinlich nur einen Tag vor dem Fund.
00:11:58: Doch die Identität des Kindes blieb jahrzehntelang ein Rätsel.
00:12:02: Der Fall wurde als John Lawton Doe im Keller der Codecases archiviert.
00:12:07: Erst mit der Entwicklung neuer forensischer Technologien im XXI.
00:12:10: Jahrhundert kamen Bewegungen in die Ermittlungen.
00:12:12: In den letzten Jahren wurde mit Hilfe von einer Gesichtserkennungssoftware ein mögliches Porträt des Jungen gestellt und aus einigen Haaren aus der Autopsy konnte ein DNA-Profil gewonnen werden.
00:12:23: Dennoch blieb der Fall ungelöst.
00:12:26: In den letzten Jahren wurden die Haarproben an ein modernes Labor geschickt, wo sie mit fortschrittlichen Methoden analysiert wurden.
00:12:34: Das daraus erstellte genetische Profil wurde mit Datenbanken abgeglichen und in den letzten Jahren stand fest, John, Lord and Doe, war Carl Matthew Bryant, vier Jahre alt, zum Zeitpunkt seines Todes.
00:12:47: Seine DNA stimmte mit der seiner Mutter Vera Bryant überein, die in den Neunzehnundachtzig verstarb und dann exhumiert wurde, um den Abgleich zu ermöglichen.
00:12:57: Laut Vera's Familie hatte sie gemeinsam mit ihrem Freund James, der übrigens ebenfalls verstorben ist, angekündigt mit Carl und seinem kleinen Bruder James nach Virginia zu fahren, um die Familie zu besuchen.
00:13:08: Vera kehrte allein zurück, die Kinder wurden nie wieder gesehen.
00:13:12: Der Aufenthaltsort von Baby James ist bis heute unbekannt.
00:13:17: Well, after more than fifty years of a Virginia community wondering who was the boy left for dead under a bridge.
00:13:24: There are some new developments.
00:13:27: Police say recent technology and technological advancements helped them identify the boy as a four-year-old from Philadelphia.
00:13:34: Still, investigators are looking for answers in this decades old cold case.
00:13:39: And our Nikki Dementry joins us now from our newsroom to break down this story for us.
00:13:44: Lots of layers here, Nikki.
00:13:45: Yeah, certainly lots of layers.
00:13:47: And for lack of a better term here, police say there were a lot of pieces to the puzzle in this cold case.
00:13:53: Of course it happened in Virginia and Virginia investigators.
00:13:56: Now definitively know the identity of this four year old boy and where he was from right here in Philadelphia.
00:14:04: The boy was four
00:14:05: year
00:14:05: old Carl Matthew Bryant from Philadelphia.
00:14:08: Assistant Chief Brooke Wright says detectives worked tirelessly since the boy's body was found in.
00:14:23: Im Januar, man fand in einem Feld nahe eines Highways in Lee County, Erkensis, die stark verwischten Überreste eines Mannes.
00:14:32: Der Zustand der Leiche war so schlecht, dass selbst die Todesursache nicht festgestellt werden konnte.
00:14:37: Jahrzehnte später nahm sich die Coldcase-Einheit der Erkensis State Police dem Fall erneut an.
00:14:42: Im März, die Überreste an das texanische DNA-Testunternehmen Orthram Labs übergeben.
00:14:49: Ein Jahr später im Juni, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Doch als Einsatzkräfte den Brand löschten, entdeckten sie vier grausam ermordete Teenagerinnen.
00:15:23: Amy Ayers, Sarah Harbenson, Jennifer Harbenson und Eliza Thomas alle im Alter von dreizehn bis siebzehn Jahren.
00:15:31: Über Jahrzehnte hinweg versuchten der Mittler, die Täter zu finden.
00:15:35: Es gab Festnahmen und Verurteilungen, doch spätere Untersuchungen zeigten, dass die falschen Personen im Gefängnis saßen.
00:15:41: In den neunzentneunziger Jahren war die Technologie noch nicht soweit, doch Beweismaterial wurde sorgfältig aufbewahrt, in der Hoffnung, es eines Tages erneut untersuchen zu können.
00:15:51: Im September, zwei Tonnefünzwanzig war es dann soweit.
00:15:55: Durch DNA-Lüsen und ballistische Beweise konnte endlich ein Täter identifiziert werden.
00:16:00: Serie-Mörder Robert Eugene Brashers.
00:16:03: Die überwältigenden Beweise weisen eindeutig auf die Schuld eines Mannes hin und auf die Unschuld von Vieren.
00:16:10: erklärte Travis County District Attorney Jose Gassar.
00:16:13: Für die Familien der Opfer bedeutete dies endlich Gewissheit.
00:16:17: Doch zu einer Verurteilung wird es nicht mehr kommen.
00:16:21: Breschas begingen in der Zeit für die Gassar.
00:16:25: Nach nearly thirty-four years, investigators say they've identified the man responsible for the brutal killings of four teenage girls at a Texas Yogurt Shop.
00:16:33: Officials say it was serial killer Robert Eugene Braschers, who shot Sarah and Jennifer Harbison, Eliza Thomas and Amy Ayres in nineteen ninety one, before setting the Austin Yogurt Shop on fire, compromising the evidence and leading to a decades long mystery.
00:16:48: There was smoke and soot on every surface, so
00:16:52: kind
00:16:52: of made fingerprinting kind of difficult.
00:17:15: In den USA gab es dieses Jahr weitere sehr interessante Durchbrüche.
00:17:20: Im Fall Jeanette Whelston führte ein DNA-Treffer nach fast fünfzig Jahren zu einem Verdächtigen.
00:17:26: Whelston war in Centa Clara County, Kalifornien, erwürgt worden.
00:17:31: Ein Fingerabdruck auf einer Zigaretten-Schachtel im Tatfahrzeug brachte er mittlerweile erneut auf die Spur.
00:17:37: Die Code-Case-Einheit des Bezirksstaatsanwalters, geleitet von Rob Baker, vergliche ich im Jahr zwanzig alte Abdruckbilder mit modernen Datenbanken.
00:17:46: So identifizierten sie Willie Eugene Sims, damals ein zwanzig Jahre alt.
00:17:51: Zusätzliche DNA-Spuren, etwa aus Fingernagelernhaftungen und Fasern am Ligatuseil, bestätigten die Übereinstimmung.
00:17:58: Ein Test im rechtsmedizinischen Labor und ein FBI-DNA-Abgleich erhärteten die Beweise.
00:18:04: Im Mai, twenty-fünfzwanzig, wurde der Fall dann endgültig geklärt, einen Gemeinschaftserfolg von Staatsanwaltschaft, Polizei und FBI.
00:18:12: Auch der Fall von Kay Josephine Madden, eine neunzwanzigere Lehrerin, die in den Neunzehnten in Humboldt County, Spulus verschwand, konnte aufgeklärt werden.
00:18:21: ... aus den Jahren ... ... aus gefundenem Knochenmaterial wurde ... ... ein Genom rekonstruiert und die Analyse führte dann ... ... über die genetische Datenbank zu einem entfernten Verwandten.
00:18:39: So konnte Anfang ... ... die Identität bestätigt werden.
00:18:43: Maddens ex Ehemann, ... ... ein früherer Verdächtiger war bereits ... ... im Jahr ... ... auch in England gab es bemerkenswerte Fortschritte.
00:18:52: Der Fall Sarah Payne aus Sussex gilt als Meilenstein.
00:18:56: Die achtjährige verschwand im Jahre zweitausend, der Täter Roy Writing wurde zwei tausend eins überführt.
00:19:03: Die Polizei fand Sarah Shure im Wern des Täters, verglich Klettverschlussfasern und entdeckte winzige Haarreste sowie Speichelspuren.
00:19:12: DNA-Nerlüsen bestätigen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Zusammenhang.
00:19:16: Über zwanzig Forensiker aus Biologie, Spurensicherung und Umweltwissenschaft arbeiteten an der Aufklärung.
00:19:22: Ein anderes Kapitel britischer Kriminalgeschichte bleibt dagegen unvollständig.
00:19:27: Die Yorkshire Mohrmorde.
00:19:39: In der Vergangenheit
00:19:51: hat er von der Präsentierung zurück zu den Moors, um
00:20:04: anderen Victim zu helfen.
00:20:10: Er hat ihn zurück nach der Szene seiner Begründung unter den Penins.
00:20:29: Archäologen, Forensiker und die Greater Manchester Police prüfen weiterhin jede neue Spur.
00:20:35: Auch in Australien hat die Coldcase-Arbeit neue Maßstäbe gesetzt.
00:20:41: Der legendäre Summerton-Man-Fall, einer der mysteriösesten des zwanzigsten Jahrhunderts, konnte twenty-twoundzwanzig gelöst werden.
00:20:48: Über siebzig Jahre nach seinem Tod wurde der Umbekannte als Karl Charles Webb identifiziert.
00:20:53: Forscher der University of Adelaide und die US-amerikanische Genetikerin Colin Fitzpatrick analysierten DNA, die in einer Gips-Abformung des Gesichts enthalten war.
00:21:04: Über entfernte Verwandte in genetischen DNA-Stammbäumen rekonstruierte man seine Familie und seine Herkunft.
00:21:10: Damit war klar, der Mann, der in der Nr.
00:21:23: Zwischen neunzehnt, sechsten, neunzig und siebenneunzig verschwanden.
00:21:26: drei junge Frauen in Perth.
00:21:27: Nach jahrzehntelangen Ermittlungen wurde Zwei-Tonzwanzig Bradley Robert Edwards verurteilt.
00:21:33: Entscheidend waren DNA-Spuren an Fingernägeln eines Opfers und ob Beweisen aus einem früheren Sexualdelikt.
00:21:41: Internationale Labore, darunter Cellmark UK, unterstützen die Analysen.
00:21:46: Bei uns in Deutschland hat sich die Coldcase-Arbeit mit Personen wie Carsten Bettels und dem ICAP-Projekt, bei dem Studierende sich alten Fällen annehmen, professionalisiert.
00:21:56: Carsten Bettels ist Kriminaldirektor außer Dienst und war jahrzehntelang Leiter mehrerer Mordkommission.
00:22:02: Er hat in den zweitausender Jahren die erste Coldcase-Unit in Deutschland mitgegründet, damals in Cuxhaven.
00:22:08: Später und bis heute noch lehrte er an der Polizeiakademie Niedersachsen über umgeklärte Mordfälle.
00:22:13: Heute im Ruhe-Stand bzw.
00:22:15: Unruhe-Stand, wie Mike von Licht ins Dunkeln immer ganz gerne sagt, der auch eng mit Karsten in Kontakt steht, leitet er das International Code Case Analyse-Projekt, kurz ICAP, ein Forschungsnetzwerk, das ungelöste Kriminalfälle aus der ganzen Welt neu bewertet.
00:22:31: Mehrere alte Mordfälle wurden zwischen zwei Tonnen' und zwei Tonnen' gelöst.
00:22:36: So verurteilte ein Landgericht, ein Mann wegen des Mordes, an der fünfzehnjährigen Jutta Hoffmann aus dem Odenwald, sieben dreißig Jahre nach der Tat.
00:22:46: Ein DNA-Treffer auf einem Spaten brachte im Endeffekt den Durchbruch.
00:22:50: Im neuen Interview mit der Sterncrime sagt Carsten Bettels, es gibt eine ganze Reihe ungelöster Fälle, die mir bis heute keine Ruhe lassen.
00:22:58: Als er vor über zwanzig Jahren die Leitung des Polizeikommissariats in Cuxhaven übernahm, legte ihm sein Vorgesetzter eine Karte auf den Tisch, Mit sechs Orten an den junge Frauen verschwunden waren und zwei an den Tote gefunden wurden.
00:23:11: Alles im sogenannten nassen Dreieck zwischen Elbe und Wesermündung.
00:23:16: Nur ein Fall konnte später dank einer DNA-Spur aufgeklärt werden, alle anderen sind bis heute offen.
00:23:22: Das wohnt nicht, sagt Carsten Bettels.
00:23:25: Mort verjährt nicht, aber viele Fälle geraten einfach in Vergessenheit.
00:23:30: Einige von denen landeten unten im Stapel, das wollte ich so nicht hinnehmen.
00:23:34: Genau deshalb gründete er, die Ermittlungsgruppe Altmordfälle zu einer Zeit, als der Begriff Code Case in Deutschland noch kaum bekannt war.
00:23:42: Bettels sagt, ein Opfer kann nichts dafür, ob es gefunden wird oder nicht, oder ob die Polizei gut arbeitet oder nicht.
00:23:48: Vermisstenfälle müssen genauso ernst genommen werden wie Tötungsdelikte, denn viele davon starten eben als genau solche Vermisstenfälle.
00:23:56: Heute arbeitet Carsten Bettels mit über hundred-achtzig Teilnehmern aus thirty- vier Universitäten weltweit zusammen, Kriminologen, Forensiker und Psychologen.
00:24:05: Gemeinsam rollen sie alte Fälle digital neu auf, rekonstruieren Tatorte in drei D und suchen nach Hinweisen, die damals übersehen wurden.
00:24:13: Carsten Bettelt sagt, wir suchen die Nadel im Heuhaufen, sie ist da, man muss nur gezielter suchen.
00:24:19: Er spricht auch über die neuen wissenschaftlichen Methoden, die DNA-Analysen, die Sotopen-Untersuchungen und die genetischen Untersuchungen.
00:24:27: Alles Werkzeuge, die Jahrzehnte alte Fälle wieder ins Licht holen können.
00:24:30: Bettels sagt, heute reicht manchmal eine einzige Hautschuppe, um einen Täter zu überführen.
00:24:36: Aber er sagt auch, Deutschland hängt im internationalen Vergleich hinterher.
00:24:40: In Ländern wie Großbritannien oder die Niederlanden gibt es Cold Case-Teams an Universitäten und Organisationen, die Angehörige unterstützen.
00:24:48: So etwas fehlt hier völlig, laut Carsten Bettels.
00:24:51: Zum Schluss erzählt er, was ihn heute noch antreibt.
00:24:54: Man darf nicht aufgeben, ein ungelöster Mord ist kein toter Fall, nur ein noch nicht Erzählter.
00:25:10: In Bochum wurde ein neunzwanzig Jahre alter Mordfall durch den sogenannten Schengen erweiterten DNA-Abgleich gelöst.
00:25:17: Ein verdächtiger, heute-ятьfünfzig Jahre alt, wurde zwei-taunzwanzig in England festgenommen und zwei-taunfünfzwanzig ausgeliefert.
00:25:25: Selbst der legendäre Jokse-Fall, der mysteriöse Tod von Günther Stoll, neunzehntet vier in achtzig, fand zwei-taunfünfzwanzig ein Ende.
00:25:34: Neue Untersuchungen ergaben kein Mord, sondern ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall.
00:25:39: Damit wurde ein deutscher Cold Case nach über vierzig Jahren endgültig geschlossen.
00:25:44: Ein weiterer Cold Case hier in Deutschland, den wahrscheinlich alle von euch mitbekommen haben werden, ist Petra Null, auch bekannt als der Karnevalsmord.
00:25:52: Es ist der Morgen des vierzehnten Februar, neunzehnte achten achtzig Karnevalssonntag in Köln.
00:25:58: In der Altstadt unweit des Rheins wird die vierzwanzigjährige Petra Null tot aufgefunden.
00:26:03: Die junge Frau wurde erwürgt, ihre Handtasche fehlt, die Polizei geht von einem Raubmord aus.
00:26:09: Petra Null war eine Lebensbror junge Mutter aus Köln, die in den Abend zuvor mit Freundinnen in der Stadt gefeiert hatte.
00:26:15: Sie besucht mehrere Kneipen und Diskotheken unter anderem das Skala in der Innenstadt.
00:26:20: Gegen drei Uhr morgens trennt sich Petra von ihrem Geleiterinnen und wollte nach Hause laufen.
00:26:25: Am nächsten Morgen finden Passanten ihre Leiche in einem Hauseingang hinter einem Imbisswagen in der Nähe der Altstadt.
00:26:31: Trotz intensiver Ermittlungen, Spurensicherung und Zeugenbefragungen führt kein Hinweis zur Aufklärung.
00:26:38: Über Jahre bleibt der Fall ungeklärt, ein weiterer Cold Case in den Akten der Kölner Polizei.
00:26:44: Die Polizei sichert damals bereits biologische Spuren, kann sie aber mit den damaligen Methoden nicht eindeutig zuordnen.
00:26:51: Erst Jahrzehnte später, als die DNA-Analyse große Fortschritte gemacht hat, werden diese Spuren erneut untersucht.
00:26:57: Im Dezember-Zweiterhn-Zweinzwanzig wird der Fall bei der ZDF-Sendung Aktenzeichen X, Y und Ungelöst vorgestellt.
00:27:04: Daraufhin meldet sich ein Zeuge, der sich erinnert, Petra Null an jenem Abend in der Nähe eines Mannes gesehen zu haben.
00:27:10: Dieser Hinweis bringt ihr mittler auf die Spur eines damaligen, sixenfünfzigjährigen Kölners.
00:27:16: Ein DNA-Vergleich bestätigt schließlich den Verdacht, die genetischen Spuren, die gesichert wurden, stimmen mit dem von dem Mann überein.
00:27:25: Im Februar, es wird er festgenommen, im darauffolgenden Jahr, beginnt der Prozess vor dem Kölner Landgericht.
00:27:33: Die Angeklagte streitet die Tat ab, doch die Beweislage ist eindeutig.
00:27:37: Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Epithranol aus Habgier tötete, vermutlich um an ihr Geld und ihre Wertsachen zu gelangen.
00:27:45: Das Urteil lautete dann lebenslangehaft wegen Mordes.
00:27:48: Damit endete nach thirty-six Jahren auch dieser Fall einer der bekanntesten Cold Cases Deutschlands.
00:27:54: Bundesweit haben Kriminalämter spezialisierte Cold Case Teams aufgebaut, etwa beim Landeskriminalamt in Hessen oder in Bayern mit der Soko Berninger.
00:28:03: Sie arbeiten überregional zusammen, nutzen zentrale DNA- und Fingerabdruckregister sowie europäische Plattformen wie Europol und das Schengen-Informationssystem.
00:28:13: Die Polizei und Staatsanwaltschaft nutzt immer noch TV-Sendungen wie Aktenzeichen, Social-Media und Belohnungsausschreibungen.
00:28:20: Allein in Unterfranken führten im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr.
00:28:38: Christian Mada werdet ihr übrigens in der nächsten Folge hören, der mir ein paar sehr interessante Dinge zu einem aktuellen Fall beantworten wird.
00:28:46: DNA-Methylierungsanalysen können das biologische Alter bestimmen.
00:28:50: Bayern und Baden-Württemberg fordern im Jahr die Zulassung der genetischen Phenotypisierung, also die Bestimmung äußerer Merkmale, wie Haar oder Augenfarbe.
00:28:58: Diese Verfahren sind in Deutschland derzeit nur eingeschränkt erlaubt, anders als etwa in den Niederlanden.
00:29:04: Die Debatte über Datenschutz und Bürgerrechte begleitet jede neue Methode.
00:29:08: Während der mittleraufforrenzische Ahnenforschung hoffen, waren ein Datenschützer vom Missbrauch genetischer Informationen.
00:29:14: Die Justizministerkonferenz diskutiert im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im.
00:29:31: Wie gehen wir mit genetischen Daten um?
00:29:33: Welche ganzen braucht die Nutzung genetischer Datenbanken?
00:29:36: Und was passiert, wenn Täter längst tot sind?
00:29:39: Die Aufklärung alter Verbrechen ist längst mehr als nur eine Kriminaltechnik, sie ist eine moralische Aufgabe.
00:29:46: Denn jede DNA-Probe steht auch für ein Stück Privatsphäre, jede Akte für ein Stück Vergangenheit, das wieder geöffnet wird.
00:29:54: Hinter jeder gelösten Akte stehen Menschen und Familien, die jahrzehntelang gehofft, gesucht und gefordert haben.
00:30:01: Viele gründen Stiftungen starten Kampagnen oder engagieren sich politisch, damit die Fälle ihrer Angehörigen weiter verfolgt werden.
00:30:08: Sie bilden Netzwerke, tauschen Erfahrungen aus und sorgen dafür, dass kein Opfer vergessen wird.
00:30:14: Einer dieser Menschen, die nach Antworten suchen und zusammen mit Carsten Bettels, den ich euch gerade vorgestellt habe, nicht aufgibt, bis der Täter gefunden ist, Es ist Natascha V. Es ist der zehnte Januar, ein kalter Winterabend in Freiburg im Breisgau.
00:30:45: Cornelia V, damals sechsundzwanzig Jahre alt, verbringt ihm mit Freunden in einer Kneipe im Stadtteil Haslach.
00:30:51: Sie ist eine junge Mutter, hat eine sechsjährige Tochter, lebt getrennt und versucht ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu bringen.
00:30:58: An diesem Abend scheint alles ganz normal zu sein.
00:31:01: Gegen die Uhr verabschiedet sie sich, sie möchte nach Hause.
00:31:05: Zeugen sehen sie noch an der Bushaltestelle Rank Ackerweg, unweit der Gaststätte.
00:31:09: Dort steht sie in der Kälte und wartet, dann soll sie so berichten mehrere Personen später in ein helles Auto gestiegen sein.
00:31:16: Gemeinsam mit einem Mann, einem Mann, der bis heute unbekannt ist.
00:31:20: Am nächsten Morgen, dem Elften Januar, machen zwei Joggerinnen im Wald bei Ebringen eine schreckliche Entdeckung.
00:31:27: Zwischen einem Feldweg und einem kleinen Waldstück liegt der leblose Körper einer Frau.
00:31:33: Es ist Natascha's Mutter, Cornelia V. Die Ermittlerinnen und Ermittler rekonstruieren bald, was geschehen sein muss.
00:31:40: Cornelia V. wurde vergewaltigt und erwürgt.
00:31:44: Die Spurenlage ist deutlich, doch der Täter bleibt bis heute unbekannt.
00:31:48: Obwohl der in A gesichert wird und zahlreiche Männer überprüft werden, führt keine Spur zum Erfolg.
00:31:54: Über Jahre hinweg laufen die Ermittlungen dann ins Leere.
00:31:57: Cornelia V. hinterlässt ihre Tochter Natasha, ein kleines Mädchen, das ihre Mutter verliert, ohne zu verstehen, warum.
00:32:04: Für die Familie beginnt eine jahrzehntelange Zeit des Wartens und der Ungewissheit.
00:32:09: Mehr als drei Jahrzehnte später, in den Fall, kommt neue Bewegung.
00:32:14: Tochter Natascha, mittlerweile erwachsen, setzt sich öffentlich dafür ein, dass die Ermittlungen im Todesfall ihrer Mutter wieder aufgenommen werden.
00:32:21: Sie kämpft dafür, dass ihre Mutter nicht in Vergessenheit gerät und dass die Wahrheit endlich ans Licht kommt.
00:32:27: Die Staatsanwaltschaft Freiburg stimmt zu, die Akten erneut zu prüfen.
00:32:31: Gemeinsame Studierenden der Polizeihochschule Baden-Württemberg werden die Beweise und Spuren neu bewertet, auch mit modernen forensischen Methoden, die es damals noch gar nicht gab.
00:32:41: Bis heute gab es keinen bekannten Täter, keine Verurteilung, nur viele offene Fragen.
00:32:46: Wer war der Mann, der Cornelia V. in einem hellen Auto in jener Nacht mitgenommen?
00:32:51: Warum endete ein ganz normaler Abend so grausam?
00:32:54: Und wie geht Konilias Tochter Natascha heute mit den neuen Entwicklungen um und wie erlebt sie die Arbeit mit Carsten Bettels?
00:33:02: Ich habe mit Natascha über einige dieser Fragen gesprochen.
00:33:16: Alles gut so weit, danke und selbst.
00:33:18: Das freut mich, alles bestens.
00:33:20: Danke, danke.
00:33:21: Bist du schon im Herbst angekommen?
00:33:25: Ja, also teils war ich schon irgendwie gefühlt im Winter und jetzt denkt man, der Frühling kommt wieder zurück.
00:33:34: Stimmt irgendwie, es ist echt extrem warm bei uns auch.
00:33:36: Also
00:33:37: wirklich richtig krass.
00:33:38: Also morgens geht mir irgendwie noch mit Schal raus und dann nachmittags braucht man irgendwie kaum noch die Jacke und das soll ja jetzt am Wochenende auch noch mal milder werden, als es überhaupt schon ist.
00:33:51: Also schon echt krass.
00:33:54: Ich wollte von Natascha wissen, was sie damals bewegt hat, nach so vielen Jahren selbst die Initiative zu ergreifen, den Fall ihrer Mutter nicht länger ruhen zu lassen, sondern ihn wieder ans Licht zu holen.
00:34:05: Nee, absolut, es gab da so ein Schlüsselmoment, also man muss sich das auch so vorstellen, also das bekleidet einen ja die ganze Zeit und ja, kommt natürlich immer wieder in einem auf.
00:34:19: und Dann zu meiner Hochzeit, zwei Tausend, zweiundzwanzig, hatte ich dann wieder eben diesen Schlüsselmoment, wo man natürlich an seiner Hochzeit gerne die Mama dabei gehabt hätte.
00:34:33: Und das sind halt so, ja, so Momente oder Erlebnisse.
00:34:40: Ja, das bringt eine dann doch noch mal sehr zum Nachdenken und man ... ist wieder erneut an dem Punkt und fragt sich, ja, sollte man da nicht doch noch mal aktiv werden?
00:34:54: Weil man dann in dem Moment einfach mehr als sonst mit dem Thema im Kopf und im Herzen zu tun hat.
00:35:02: Und ein Jahr später war dann mein vierzigster Geburtstag und widerstand ich genau... vor diesem Moment und habe mich wieder gefragt und natürlich vergeht auch immer mehr Zeit.
00:35:16: Das muss man auch berücksichtigen.
00:35:18: und ja, nach langer Überlegung und nach einigen Gesprächen auch mit meiner Frau.
00:35:28: Ich meine, ich bin jetzt im Leben eigentlich wirklich super angekommen, stehe mit beiden Beinen fest im Leben, habe eigentlich alles das erreicht, was für mich sehr, sehr wichtig war und Ich weiß, dass, wenn alle Striege reißen, dass da ein Fels in der Brandung ist, der mich auffängt.
00:35:46: Und das waren eigentlich so alle Momente oder Gründe, wo mit eingespielt haben, dass ich jetzt gesagt habe, okay, komm, jetzt wage den Schritt, geh an die Öffentlichkeit und mach doch mal ein Video.
00:36:00: Also mir war ja das Ausmaß danach gar nicht bewusst.
00:36:04: war mir gar nicht klar.
00:36:05: Also für mich war eigentlich im Kopf, ich mache den Aufruf, ich mache das Video in der Hoffnung, vielleicht kommt es doch an den richtigen ran und der kann nochmal ein Hinweis geben oder ja vielleicht auch nur... eine Info, was dann doch wieder den Fall auf eine Art und Weise aufleben lässt und die Polizei aktiv werden lässt und was alles danach passiert ist, das war mir in dem Moment nicht bewusst.
00:36:37: Also ja, das hat mich wirklich eigentlich über Nacht schon überrollt.
00:36:42: Also es hat eigentlich schon am nächsten Tag begonnen und dann waren die ersten Anfragen da, ob jetzt Zeitung oder Fernsehe.
00:36:54: Also das kam dann irgendwie, oder ein Podcast natürlich, also das kam dann irgendwie Schlag auf Schlag und man hatte gar nicht so wirklich.
00:37:03: Zeit, darüber nachzudenken.
00:37:06: Ich hatte dann irgendwie nur diesen Fokus.
00:37:08: Okay, ich hab jetzt den Schritt gemacht in die Öffentlichkeit.
00:37:12: Und jetzt muss ich durchziehen.
00:37:15: Und dann hab ich das auch gemacht, ohne wirklich groß drüber nachzudenken.
00:37:20: Und so hat sich der Fall dann doch noch mal durch einige Medien gezogen.
00:37:27: Gott sei Dank.
00:37:28: Und das ist jetzt auch schon wieder
00:37:30: ...
00:37:33: Ja, zwei Jahre her, muss kurz überlegen.
00:37:37: Aber das ist echt verrückt, wie die Zeit rast.
00:37:41: Aber ja, es ist doch wieder so lange her.
00:37:44: Und ja, ich denke, es hat sich trotzdem einiges getan.
00:37:49: Es war leider nicht der Hinweis, den man sich gern gewünscht hätte dabei.
00:37:54: Aber ich denke, es hat sich trotz alledem auf eine Art und Weise gelohnt.
00:38:07: Auch wollte ich wissen, welches Bild Natascha heute noch von ihrer Mutter trägt, nicht das aus den Ermittlungsakten, sondern das echte warme, lebendige Bild, das in ihr geblieben ist.
00:38:18: Ja, die Frage kommt tatsächlich auch wird öfters, also wird nicht öfters gefragt, aber es ist wirklich schwierig zu beantworten.
00:38:30: Weil man darf natürlich auch nicht vergessen, ich war noch sehr klein.
00:38:35: Ich versuch natürlich auch immer, meine Mutter im positiven Erinnerung zu behalten.
00:38:45: Aber wenn ich jetzt so spontan an meine Mutter denke, dann habe ich immer ein ganz starkes Gefühl von... Gerechtigkeit, also dass ich irgendwas tun muss, weil es mir auch so unendlich leidtut.
00:39:07: Ich bin jetzt zweiundvierzig und meine Mutter musste mit sechsundzwanzig Jahren gehen und es tut mir so unendlich leid, dass jemand in so jungen Jahren so gewaltsam ums Leben kommt.
00:39:23: und ja, dass da draußen irgendjemand eventuell noch lebt, irgendjemand ist, der darüber bestimmt und von heute auf morgen ganze Familien und ja, das Leben der Angehörigen komplett umwirft.
00:39:48: Ja, und eigentlich ist so, das ist das stärkste Gefühl, was mich mit meiner Mutter verbindet.
00:39:55: Also ... Ja, eigentlich mehr so die Trauer, dass sowas Schreckliches passieren musste.
00:40:07: Also es ist bei mir leider so, dass natürlich die unschönen Momente mehr geprägt haben und die tiefer sitzen.
00:40:16: Und ja, und das möchte man sich aber dann auch nicht ganz so gerne erinnern jetzt im Erwachsen da sein.
00:40:26: Ich habe sie gefragt, wie man mit einem Leben weitermacht, das so früh von einem ungelösten Verbrechen überschattet wurde.
00:40:33: Und wie sie gelernt hat, diesen Schmerz in etwas Kraftvolles wie ihre heutige Arbeit zu verwandeln.
00:40:40: Ja, also es gibt ja für jeden Höhen und Tiefen im Leben und natürlich bei den Tiefen... Dann ist man natürlich auch labiler und gerade so traurige Schicksale beschäftigen einen an diesen Tagen natürlich mehr oder intensiver, wie an Tagen, an dem alles wunderschön scheint oder wunderschön ist.
00:41:15: Es ist absolut schwierig.
00:41:18: das wirklich zu sagen, weil, ja, also ich wurde ja sehr gut aufgefangen von meiner Oma und hatte ja dann wirklich auch noch eine wundervolle Kindheit und wurde sehr behütet, ja, durfte sehr behütet aufwachsen.
00:41:41: Das hat mir natürlich vieles erleichtert, aber Ja, ich habe tatsächlich Momente, wo ich mich aufrag, beschäftigt mich vielleicht sogar noch mehr als ich denke, vielleicht ganz tief im Innern.
00:42:00: Und ja, ich habe jetzt im Erwachsensein auch nie professionelle Hilfe mir geholt.
00:42:08: Ich dachte eigentlich auch, ich komme da ganz gut alleine durch und ja, im Freundeskreis oder meine Frau, die haben da auch ein offenes Ohr, aber schlussendlich muss man zugeben natürlich seine Liebste, wenn man auch nicht immer irgendwie seine ganze Sorge auf den Tisch legen, weil man ja auch nicht will, dass die liebsten sich ständig sorgen und um einen machen.
00:42:38: Und so hat man dann doch Momente, so im Stillen, wo man sich dann aufragt, hm, bräuchte ich vielleicht doch mal jemand, wo ich so richtig ganz tief in mir hineingrab und vielleicht doch mal raushol, vielleicht ist da doch vielleicht tiefer noch was, was mich beschäftigt.
00:42:56: Aber ich kann für mich sagen, Ich glaube, wenn man sowas erlebt, das wird man nie ganz ablegen.
00:43:05: Also es ist schon immer was, was ich täglich mit mir mittrage.
00:43:10: Und natürlich bringe ich das nicht immer zum Ausdruck.
00:43:13: Ich meine, es bringt mich auch selber nicht weiter, aber es ist immer da.
00:43:18: Und ja, der Gedanke, dass er noch leben könnte, was durchaus rechnerisch.
00:43:28: möglich ist.
00:43:29: Der ist eigentlich schon sehr gruselig.
00:43:34: und noch schlimmer ist natürlich, ich bin irgendwo der Überzeugung, dass es kein komplett unbekannter Täter war.
00:43:45: Ich denke, dass meine Mutter ihren Täter kannte und wie es auch leider sehr oft der Fall ist, ist ja der Täter meist im engeren Unfall sogar.
00:43:57: Und Das finde ich schon sehr erschreckend.
00:44:00: und manchmal gibt es dann auch einfach Abende, da geht man ins Bett und überlegt und überlegt und ja dann kommen so Gedanken, wie hat sich vielleicht in den darauf kommenden Jahren, als das mit meiner Mama passiert ist, hat vielleicht irgendjemand Selbstmord begangen und Könnte er vielleicht den Täter gewesen sein, hat mit seinem Gewisse das nicht vereinbare könne, hat sich all die Jahre jemand komisch verhalten, mir gegenüber.
00:44:34: Und man macht sich eigentlich sein ganzes Leben lang ständig und ständig immer wieder Gedanke.
00:44:39: Und ich glaube, das kann man nicht ablegen.
00:44:42: Solang dieser Fall ungeklärt bleibt, kann man das nicht ablegen.
00:44:47: Und so lange wird es mich beschäftigen.
00:44:51: Ja, ich denke auch bis zu meinem letzten Abend Atemzug.
00:44:56: Glaubst du an Karma in solchen Sachen, an eine höhere Macht, die dafür sorgt, dass derjenige zur Verantwortung gezogen wird.
00:45:05: oder ist das für dich ein Aberglaube?
00:45:09: Na ja, ich sag mal eher so, ich habe mehr Hoffnung, als dass ich an Karma glaube.
00:45:19: Mehr Hoffnung, dass vielleicht... Durch irgendwas, man doch noch die richtige Spur, den richtigen Hinweis bekommt und das Ganze so ins Laufen kommt, dass eines Tages die Schlagzeile vielleicht ist, dass man doch noch den Mord an meiner Mutter nach so vielen Jahren aufklären konnte.
00:45:46: Aber ob es wirklich mit Karma zu tun hat, ich weiß nicht, nicht so ganz.
00:45:53: Auch wollte ich von Natascha wissen, wie sie die Kommunikation mit den Behörden erlebt hat, ob sie das Gefühl hatte, dass man ihr wirklich zuhört, oder ob sie lange allein gegen eine Mauer aus Schweigen kämpfte.
00:46:04: Also, in der Jahr- und-und-und-Ninzig darf man nicht vergessen, da waren natürlich ... Die Herangehensweise auf Spurensuche und generell die Befragungen, das lief natürlich alles ganz anders ab wie heute.
00:46:23: Ich meine, das ist klar.
00:46:25: Die Möglichkeiten, die wir heute haben, die gab es damals leider nicht.
00:46:31: Das war natürlich auch alles sehr viel schwieriger.
00:46:37: Aber trotz alledem, da ich ja auch Akteneinsicht hatte, muss ich leider sagen, dass ich in vielen Punkten enttäuscht wurde.
00:46:49: Die Ermittler, die damals an dem Fall gearbeitet haben, die sind zum größten Teil mittlerweile in Pension.
00:46:58: Und ja, ich muss mich halt jetzt, oder ich habe jetzt mit Ermittler zu tun, die damals halt an dem Fall nicht gearbeitet haben und ich habe auch Kontakt mittlerweile zu dem dritten, der den Fall bearbeitet.
00:47:17: Da kann ich aber eigentlich wirklich nichts Negatives sagen.
00:47:21: Der aktuelle Kriminalbeamte, der hat mich eigentlich weitgehend unterstützt, war für mich auch immer ein Ansprechpartner und Ja, also von ihm kann ich eigentlich wirklich nur Positives sagen.
00:47:45: Aber trotz alledem, wenn ich was gelernt habe, vor allem in den letzten Jahren, dann ist eines definitiv klar.
00:47:55: Das Thema Opferrecht, das wird definitiv viel zu klein geschrieben.
00:48:02: Also, ich finde, da muss einfach viel mehr gemacht werden, weil in dem ganzen Thema ungeklärte Mordel, Cold Case, alles, was dazugehört, wird eigentlich an die Opfer viel zu wenig gedacht.
00:48:18: Viel, viel zu wenig.
00:48:19: Weil es sind diejenigen, die noch immer damit leben müssen.
00:48:25: Und es sind diejenigen, die ... jeden Tag auf Antworten warten, die sich immer fragen, wer war das, was ist passiert.
00:48:33: Und oft wird es gar nicht wirklich als wichtig angesehen und auch schnell abgetan.
00:48:43: Und da muss einfach viel, viel mehr gemacht werden, viel mehr.
00:48:48: Weil ich finde, solange der Mord ungeklärt ist, Mord verjährt nie, das wird überall groß rauspussaunt.
00:48:55: Und da finde ich, Da muss auch energischer und intensiver an Zufällen gearbeitet werden.
00:49:03: Ich weiß, es gibt überall Personalmangel.
00:49:07: Das ist mir bewusst.
00:49:10: Aber schlussendlich muss ich aus meiner Position sprechen.
00:49:17: Und da kann ich einfach nur sagen, oft habe ich mich wirklich im Stich gelassen gefühlt.
00:49:24: auch manchmal nicht ernst genommen.
00:49:26: Und wie die Akten zum Teil geführt wurden, hat mich mehr oder weniger manchmal auch erschreckt.
00:49:36: Und genau aus dem Grund bin ich der festen Überzeugung, dass man hier noch auf ganz andere Hinweise oder Ermittlungswege stoßen kann, wenn die richtigen Leute sich die Akte noch mal anziehen.
00:50:04: An dieser Stelle habe ich Natascha gebeten, zu erzählen, wie es überhaupt dazu kam, dass dieser Fall plötzlich wieder auf dem Tisch lag, nach Jahrzehnten, in denen scheinbar nichts mehr passierte.
00:50:14: Ja, gerne, also ... Nach meinem Video ging das natürlich viral.
00:50:22: Oder ich habe eine Facebook-Seite, ich habe das Ganze auf Instagram und habe dann ganz schnell viele User, die mir gefolgt sind.
00:50:31: und das hat sich dann im Nu verbreitet.
00:50:35: und eines Tages habe ich eine Nachricht bekommen.
00:50:41: Und zwar ist es eine Studentin von Herrn Bettels und Herr Bettels ist ein ehemaliger Kripo-Beamter, der das ICAP führt in Niedersachsen.
00:50:59: Das ist ein International Cold Case Projekt und ja, der macht es mit Einigen Studierenden und die nehmen immer wieder mal Fälle unter die Lube und ermitteln bzw.
00:51:17: durchsuchen, die Akten auf neue Hinweise machen, Fallanalysen und und und alles was dazugehört.
00:51:25: Und es ist oder war eine Studentin von Herrn Bettels und die hat quasi den Kontakt aufgebaut von Herrn Bettels zu mir.
00:51:36: Und dann kamen wir auch schnell ins Gespräch.
00:51:39: Und Herr Bettels hat sich sofort bereit erklärt, er würde gerne den Fall von meiner Mutter nochmal neu untersuchen mit seinen Studierenden über dieses Cold Case Analyse-Projekt.
00:51:53: Und dann war ich natürlich total erfreut.
00:51:57: Ich dachte, das ist die Chance, wenn da Junge ... Motivierte Studenten drauf schauen und wer weiß, was sich da für Chancen ergeben.
00:52:10: Und meine Freude wurde leider auch ganz schnell wieder gedämpft, weil der Datenschutz nicht mitspielte.
00:52:20: So kurz zur Erklärung, also der Fall von meiner Mutter spielte sich hier in Baden-Württemberg ab.
00:52:27: Also ja, Freiburg, Ebring, Bundesland Baden-Württemberg und der Herr Bettels mit seinem Cold Case-Projekt sitzt in Niedersachsen.
00:52:36: So, jetzt ist das Bundesland übergreifend und der Datenschutz meinte, ja, halt, das können wir nicht tun und Datenschutz und wir können die Akte nach Niedersachsen geben.
00:52:48: und ja, dann ... Stand ich wieder quasi vor einem neuen Kampf und dachte, das kann doch nicht sein.
00:52:58: Ich habe so eine große Chance und jetzt kommt der Datenschutz und ... Ja, also, ich bin aus alle Wolke gefallen.
00:53:06: Ich dachte wirklich, also ... Wer wird jetzt hier geschützt?
00:53:11: Wer der Täter geschützt?
00:53:13: Oder die Person, die in der Akte stehen?
00:53:16: Also, was soll das?
00:53:20: Schlussendlich dachte ich, jetzt muss ich eine Petition eröffnen.
00:53:24: Natürlich waren all meine User und all die Leute, die mich supporten, standen natürlich hinter mir und haben auch die Arbe über den Kopf zusammengeschlagen, konnte auch die Welt nicht verstehen.
00:53:39: Ja, das ging dann auch wieder durch die Medien, Gott sei Dank.
00:53:42: Und einer nach dem anderen berichtete dann darüber und hat dann auch den Datenschutz interviewt.
00:53:51: Ich denke, das war dann auch nicht ganz so angenehm, weil es dann natürlich doch nicht ganz so positiv für den Datenschutz war, dass er jetzt der Grund war, warum die Akte nicht freigegeben wird.
00:54:05: Und nach langen Kampf.
00:54:08: hat sich dann im Hintergrund die Staatsanwaltschaft und die Kripo in Freiburg geeinigt.
00:54:17: Okay, wir können die Akte nicht nach Niedersachsen geben, aber es gibt eine Polizeihochschule in Fillingen-Schwenning und die sitzt auch in Baden-Württemberg und die machen auch bis zu zwei Cold Case Fälle im Jahr.
00:54:35: Und das war dann quasi der Kompromiss.
00:54:38: Leider Gottes hat es mit Herrn Bettels nicht geklappt.
00:54:42: Hätte ich mir sehr gewünscht, er war sehr engagiert und hat mich auch sehr unterstützt.
00:54:48: Ich stehe heute noch in einem sehr guten Kontakt mit Herrn Bettels und er ist auch immer noch sehr interessiert.
00:54:56: Aber ja, ich musste jetzt oder sagen wir so, also... Schlussendlich bin ich einfach nur froh, dass generell irgendjemand diese Akte noch mal in die Hände nimmt, wo eventuell auf was Neues stoßen kann.
00:55:15: Und das ist jetzt die Polizeihochschule in Fillingenschwing.
00:55:21: Und die möchte das Ganze im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, neuen Hinweisen bzw.
00:55:36: die Akte nochmal neu öffnen.
00:55:38: Also man darf nicht vergessen, es ist keine Ermittlung in dem Sinn.
00:55:43: Also da wird wirklich nur immer mit Absprache der Behörde gearbeitet.
00:55:51: Und
00:55:52: ja, die analysieren und werben halt aus.
00:55:56: Und wenn da jetzt wirklich irgendwie was wäre, was man sagt, oh, das könnte eine neue Spur sein, dann kann mit Absprache der Kripo, kann dann quasi neue Befragungen durchgeführt werden oder neue Proben oder, oder, oder.
00:56:13: Um den Bogen zurück zu Kassenbettel zu spannen, wollte ich von Natascha wissen, wie sie die Zusammenarbeit mit ihm erlebt hat und vor allem ... Was sie an seine Art, alte Spuren neu zu lesen und an seinem professionellen Blick für die Geschichten hinter den Akten so sehr schätzt.
00:56:28: Absolut, also so wie du aussagst.
00:56:30: Ich finde, solche Menschen brauchen wir viel, viel mehr.
00:56:35: Also ich ziehe auch meinen Hut, dass er das wirklich jetzt noch... In seiner Rente sozusagen, dass er da weiter am Ball ist, dass er dieses große internationale Cold Case-Projekt erschaffen hat und da so viele Studenten an so eine wichtige Sache ranführt.
00:57:01: Wahnsinn, das finde ich richtig klasse.
00:57:03: Abgesehen davon versucht er das ja auch wirklich richtig groß aufzuziehen und auch sehr bekannt zu machen, was ich auch extrem wichtig finde, weil es auch irgendwo die Hoffnung gibt.
00:57:18: ist nicht nur für ihn gut, dass man über ihn spricht und das Projekt, sondern es ist auch für viele Angehörige, die in den kleinen Schuhen stehen wie ich, ist es super, weil es einfach Hoffnung gibt.
00:57:36: Es gibt Hoffnung, dass es immer noch Menschen gibt, die kämpfen für so was, die daran arbeiten wollen und die auch sagen, Wenn man heute sich die Akte nochmal vornimmt, dann kommt man vielleicht doch noch zu anderen Ergebnissen mit den heutigen Mitteln, mit den heutigen Möglichkeiten.
00:58:00: Und Herr Bettel setzt sich auch so wahnsinnig eben für Hinterbliebene für Angehörige ein und er erwähnt auch immer, dass nicht so vergessen ist, dass es noch Menschen gibt, die auch täglich sich mit diesem Thema auseinandersetzen müssen, ob sie wollen oder nicht.
00:58:20: Und ja, das finde ich einfach großartig.
00:58:24: Und ich finde es auch toll, dass er da noch weiter mit mir im Kontakt steht.
00:58:31: Und wenn es da irgendwie was geben würde, wo ich ihn unterstützen kann oder er mich, dann sind wir sofort anstelle.
00:58:42: Ja, er war auch immer wieder, hat er Interviews gegeben, obwohl er wusste, dass er an dem Fall von meiner Mutter nicht arbeiten darf, hat er trotzdem noch Interviews gegeben und hat sich darüber geäußert, dass er es auch wirklich, wie soll ich sagen, dass es auch sehr skandalös findet, dass da der Datenschutz ... sich das so quer stellt und sie nicht an der Akt der Arbeiten dürfen.
00:59:14: Also, ja, fand ich einfach gut.
00:59:17: Also, hätte er auch nicht machen müssen, weil es war schon sicher.
00:59:20: Er kann da nix mehr tun und trotzdem hat er mich irgendwie auf die Art und Weise noch supportet und es war nicht toll.
00:59:29: Zum Schluss habe ich Natascha gefragt, was Erinnerung für sie bedeutet.
00:59:33: Ob sie glaubt, dass Geschichten wie die ihrer Mutter nicht nur aufgeklärt, sondern erzählt werden müssen, damit sie nicht verloren gehen.
00:59:41: Also zum einen finde ich super wichtig, dass man immer wieder alte Fälle hochholt, über alte Fälle berichtet.
00:59:50: Ob das jetzt von den Medien herberichtet wird, von den Angehörigen selber.
00:59:56: Das spielt in erster Linie keine Rolle.
00:59:58: Es ist wichtig, dass man darüber spricht, weil ... Die Opfer haben das verdient.
01:00:04: Es soll nicht in Vergessenheit geraten.
01:00:06: Und ja, gerade bei ungeklärten Fällen, es bringt immer wieder doch noch die Hoffnung, dass vielleicht doch mal einer darunter ist, der sich vielleicht doch an ... irgendein Gespräch erinnert oder irgendein Hinweis.
01:00:23: Das hat es ja alles schon gegeben.
01:00:25: Nach über vierzig Jahren hat es das schon gegeben, dass Cold Case Fälle noch geklärt werden oder aufgeklärt werden können.
01:00:33: Und ja, zum anderen ist es wichtig.
01:00:37: Für mich, was ich gelernt habe, immer wieder drüber sprechen, ist zwar eine Art und Weise, es nochmal... zu erleben, vielleicht auch irgendwelche Narben aufzureißen, aber parallel auch irgendwo eine Therapie, also für mir tut es gut, darüber zu sprechen, weil es ist nun mal ein Teil von meinem Leben und das kann ich nicht einfach ausradieren.
01:01:06: und wieso sollte ich nicht darüber sprechen, das gehört einfach zu mir.
01:01:12: und Ja, ich habe gelernt, damit umzugehen und ja, so kann ich auch immer wieder mal auch den Namen von meiner Mutter einfach aussprechen oder einfach generell ja auch mal wieder so blöd wie es klingt, aber Mama sagen, weil sonst hat man das all die Jahre einfach nicht ausgesprochen.
01:01:37: und ja und auf der anderen Seite möchte ich natürlich auch wirklich Mut machen an ja Mut an andere die der gleichen Situation sind.
01:01:54: wenn sie die Stärke haben und den Rückhalt und vielleicht auch Menschen die ein auffangen dann kann ich wirklich nur sagen bleibt dran kämpft es kann langer Kampf werden aber Der ist mit Sicherheit noch nicht verloren und es lohnt sich immer.
01:02:13: Und ja, ich wünsche das einfach wirklich ganz, ganz vielen, dass sie die Stärke besitzen und da auch Druck machen können, weil das hat einfach jedes Opfer verdient.
01:02:27: Das darf einfach nicht ungeklärt bleiben.
01:02:33: Das ist einfach ungerecht.
01:02:36: Ja, schwierig auch damit irgendwie zu leben, genau.
01:02:41: Ja, am Ende lohnt sich der Kampf immer.
01:02:44: Absolut, absolut.
01:02:57: Natascha, vielen vielen lieben Dank an dieser Stelle für deine Antworten, deine Einblicke und vor allem deine Zeit mit mir nochmal über deine Mutter Cornelia zu sprechen.
01:03:07: Ich hoffe wirklich, dass du ganz bald Antworten bekommst.
01:03:11: Trotz aller Erfolge und der neuen modernen Technik bleiben viele Fragen offen.
01:03:17: Der Zodiaciller in den USA ist immer noch nicht eindeutig identifiziert, das Verschwinden von Medlemacan in Großbritannien bleibt ungelöst und in Australien werfen die Backpacker-Morde weiterhin Rätsel auf.
01:03:29: Von das Mittag, der damals vor zehn Jahren in Bulgarien verschwunden ist, gibt es bis heute immer noch keine Spur.
01:03:35: Doch die Aufmerksamkeit, die Cold Cases inzwischen erhalten, sorgt dafür, dass auch diese Akten nicht vergessen werden.
01:03:42: Manchmal genügt ein einziger Neuer Hinweis, um eine alte Geschichte neu zu schreiben.
01:03:52: Und manchmal bringt sie Wahrheit nicht nur Gerechtigkeit, sondern endlich auch Frieden und Ruhe.
01:04:02: Wenn ihr übrigens mehr zum Thema Cold Cases und generell spannende Fälle hören möchtet, hört doch gerne mal bei meinen lieben Kollegen Mike von Licht ins Dunkel oder Lia auf ihrem Kanal Lia's Crimetime rein.
01:04:14: Eine absolute Empfehlung meinerseits.
01:04:16: Ganz ganz liebe Grüße an dieser Stelle an euch.
01:04:22: Ihr Lieben, das war die neue Folge.
01:04:24: Ich wollte euch ein paar Updates geben von gelösten Fällen, die jetzt im Jahre zweitundzwanzig immer mal wieder aufgeploppt sind.
01:04:33: Die gelöst wurden, die mir in meine Timeline geschwemmt wurden, die ich euch bei German True Crime natürlich auch direkt gezeigt habe.
01:04:40: Ich bin immer wieder fasziniert, wie diese ganzen alten Fälle durch manchmal Kleinigkeiten plötzlich so schnell aufgeklärt werden.
01:04:49: wo man jahrelang im Dunkeln getappt hat.
01:04:53: Und umso mehr hoffe ich, dass eben Fälle, die mich persönlich sehr beschäftigen, wie zum Beispiel eben der Fall von Cornelia, von Natascha's Mutter oder auch von Lars Mittank, endlich geklärt werden und endlich Antworten bekommt auf die ganzen unbeantworteten Fragen, die irgendwie bis heute immer noch im Raum stehen.
01:05:12: Ich werde heute kein langes Auto machen, denn ich bin tatsächlich gerade, wie ihr vielleicht gehört habt, etwas erkältet.
01:05:17: Dementsprechend... würde ich mich jetzt direkt verabschieden.
01:05:20: Danke Natascha, dass du dir nochmal die Zeit genommen hast.
01:05:22: Das war mir eine große Ehre.
01:05:24: Wir sehen uns nächste Woche und hören uns nächste Woche in einer ganz, ganz spannenden Folge.
01:05:29: Ich bin wahnsinnig gespannt, was dieses Gespräch ergeben wird, denn dort kann ich euch jetzt schon mal sagen... wird es einen Fall geben, der ganz ganz aktuell ist.
01:05:39: Und dort werde ich wie in der Folge angekündigt mit Christian Marder sprechen.
01:05:42: Von Österreich findet euch ehemalige Kriminalhop-Kommissar, der eben ganz ganz viele Fälle schon geleitet hat und einen aktuellen Fall begleitet, der mich persönlich sehr beschäftigt.
01:05:53: An dieser Stelle ihr Lieben, hören wir uns nächste Woche.
01:05:57: Bis dann.
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